
Aschaffenburg ist unsere Heimat und damit eine Herzensangelegenheit für uns. Als junge Generation möchten wir frischen Wind in den Stadtrat bringen. Dafür sind wir bei der Stadtratswahl 2026 mit einer eigenen, jungen Liste angetreten. Mit Johanna Hobelsberger und Cäcilia Bausback stellt die Junge Union zwei Stadträtinnen.
Unser Blog aus dem Stadtrat
17.06.2026: Verantwortung übernehmen – Die JU gestaltet die Zukunft unserer Stadt mit*
Mit der ersten inhaltlichen Sitzung des neu gewählten Stadtrats hat die kommunalpolitische Arbeit nun offiziell begonnen. Neben den ersten Beratungen stand dabei auch die Besetzung der Senate, Ausschüsse und Aufsichtsräte auf der Tagesordnung.
Für uns als Junge Union ist das weit mehr als eine reine Formalie. In diesen Gremien werden wichtige Weichenstellungen für die Zukunft unserer Stadt getroffen – von Wohnraum und Mobilität über Bildung und Digitalisierung bis hin zu Kultur, Sport und Gesundheitsversorgung.
Um die Interessen der jungen Generation möglichst breit zu vertreten, haben Cäcilia und ich die unterschiedlichen Aufgabenfelder bewusst untereinander aufgeteilt.
Cäcilia: Bildung, Kultur, Sport und Daseinsvorsorge im Fokus
Cäcilia übernimmt Verantwortung in zahlreichen Bereichen, die das gesellschaftliche Leben unserer Stadt unmittelbar prägen.
Im Werkssenat werden insbesondere Themen rund um die städtischen Betriebe und die kommunale Infrastruktur behandelt. Damit verbunden ist auch ihre Tätigkeit im Aufsichtsrat der AVG Stadtwerke und Verbundgesellschaften, wo wichtige Entscheidungen zur Energieversorgung, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit unserer Stadt getroffen werden.
Im Bereich Sport und Gesundheit stehen die Förderung von Sportangeboten, Prävention sowie die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt.
Der Kultursenat begleitet die kulturelle Entwicklung unserer Stadt und befasst sich unter anderem mit Veranstaltungen, Einrichtungen und der Förderung des kulturellen Lebens.
Im Bildungssenat geht es um die Zukunft unserer Schulen, Bildungsangebote und die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Kinder und Jugendliche.
Als Mitglied im Jugendhilfeausschuss bringt Cäcilia die Perspektive junger Menschen direkt in Entscheidungen rund um Kinder-, Jugend- und Familienpolitik ein.
Johanna: Zukunftsthemen aktiv gestalten
Auch ich darf in den kommenden Jahren Verantwortung in zahlreichen Gremien übernehmen.
Im Ältestenrat werden organisatorische und strategische Fragen der Stadtratsarbeit vorbereitet und abgestimmt.
Der Feriensenat übernimmt Entscheidungen während der sitzungsfreien Zeiten des Stadtrats und sorgt dafür, dass wichtige Themen kontinuierlich bearbeitet werden können.
Im Planungs- und Verkehrssenat geht es um die Zukunft unserer Stadtentwicklung, Mobilitätskonzepte, Bauvorhaben und eine moderne Verkehrsinfrastruktur.
Der Stadthallensenat begleitet die Entwicklung einer unserer wichtigsten Veranstaltungsstätten und stärkt deren Rolle als Ort der Begegnung.
Im Wirtschaftsförderungsausschuss stehen die Stärkung des Wirtschaftsstandorts, die Unterstützung unserer Unternehmen und die Schaffung attraktiver Rahmenbedingungen für die Zukunft im Mittelpunkt.
Der Digitalisierungs- und Organisationssenat beschäftigt sich mit der Modernisierung der Verwaltung und der Digitalisierung kommunaler Prozesse.
Im Umwelt-, Klima- und Verwaltungssenat werden Maßnahmen zum Klimaschutz, zur nachhaltigen Stadtentwicklung und zu Verwaltungsangelegenheiten beraten.
Der Haupt- und Finanzsenat zählt zu den zentralen Gremien des Stadtrats. Hier werden wichtige finanzielle und strategische Entscheidungen vorbereitet.
Als Verbandsrätin im Zweckverband Klinikum begleite ich Themen rund um die medizinische Versorgung unserer Region.
Darüber hinaus vertrete ich die Interessen der Stadt als Aufsichtsrätin der Stadtbau Aschaffenburg, wo insbesondere die Schaffung und Weiterentwicklung von Wohnraum eine wichtige Rolle spielt.
Unsere Botschaft: Junge Perspektiven für die Zukunft unserer Stadt
Gerade als Junge Union ist es unser Anspruch, Verantwortung nicht nur einzufordern, sondern aktiv zu übernehmen. Die Herausforderungen unserer Zeit – von bezahlbarem Wohnraum über eine moderne Infrastruktur bis hin zu Digitalisierung und Klimaschutz – betreffen insbesondere die junge Generation.
Deshalb wollen wir unsere Stimme dort einbringen, wo Entscheidungen getroffen werden.
Die bewusste Aufteilung unserer Aufgaben ermöglicht es uns, in vielen unterschiedlichen Themenfeldern präsent zu sein und gleichzeitig unsere Schwerpunkte gezielt einzubringen.
Wir freuen uns auf die kommenden Jahre, auf die Zusammenarbeit im Stadtrat und darauf, unsere Stadt gemeinsam aktiv mitzugestalten. /Johanna
15.05.2026: Junge Stimme. Eigene Haltung. Gemeinsame Verantwortung.
Mit der neuen Wahlperiode beginnt für uns als Junge Union ein spannender und wichtiger Abschnitt im Stadtrat. Gemeinsam mit der CSU bilden wir künftig eine Fraktionsgemeinschaft – und genau darüber wird aktuell viel gesprochen. Deshalb ist es uns wichtig, klar zu erklären, was dieses Modell bedeutet und warum es für junge Politik eine große Chance ist.
Eine Fraktionsgemeinschaft heißt nicht, dass die Junge Union ihre Eigenständigkeit aufgibt. Im Gegenteil: Sie schafft die Möglichkeit, junge Perspektiven noch stärker und wirkungsvoller in die politische Arbeit einzubringen.
Wir bleiben als JU eine eigenständige politische Kraft mit eigenen Ideen, eigenen Schwerpunkten und einer klaren Stimme für die junge Generation.
Gerade kommunalpolitische Entscheidungen betreffen junge Menschen oft unmittelbar: Wohnraum, Mobilität, Bildung, Digitalisierung, Vereinsleben oder Freizeitangebote. Themen also, die darüber entscheiden, wie attraktiv unsere Stadt für die nächste Generation bleibt. Genau deshalb ist es entscheidend, dass junge Menschen im Stadtrat vertreten sind – nicht nur symbolisch, sondern mit echter Verantwortung.
Die Fraktionsgemeinschaft mit der CSU ermöglicht uns dabei, politische Gestaltungskraft mit frischen Ideen zu verbinden. Während wir unsere eigenen Positionen einbringen und Impulse setzen, profitieren wir gleichzeitig von Erfahrung, Struktur und gemeinsamer Verantwortung für unsere Stadt. Politik funktioniert dann am besten, wenn unterschiedliche Generationen zusammenarbeiten und voneinander lernen.
Für uns persönlich bedeutet diese neue Aufgabe auch eine große Verantwortung und gleichzeitig viel Motivation. Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das uns entgegengebracht wurde: Innerhalb der Fraktion wurde Johanna zur 1. Stellvertreterin des Fraktionsvorsitzes sowie zur stellvertretenden Fraktionsgeschäftsführerin gewählt.
Diese Wahl sehen wir nicht nur als persönliches Zeichen des Vertrauens, sondern auch als starkes Signal für junge Menschen in der Kommunalpolitik.
Junge Stimmen sollen nicht nur mitreden dürfen – sie sollen Verantwortung übernehmen und Entscheidungen aktiv mitgestalten können.
Genau dafür wollen wir als Junge Union stehen: konstruktiv, engagiert und mit klaren Ideen für die Zukunft unserer Stadt. Wir wollen nicht Politik „für später“ machen, sondern Politik für die Menschen von heute und morgen.
Denn Zukunft entsteht nicht irgendwann. Zukunft entsteht jetzt – und sie braucht eine starke junge Stimme im Stadtrat. /Johanna
09.03.2026: Gestern war unser großer Tag. Kommunalwahl 2026. Über drei Jahre haben wir uns auf diesen Tag vorbereitet. Mit einer eigenen Liste, mit einem eigenen Programm und so mancher bürokratischer Hürde (wir mussten 340 Unterschriften sammeln, um überhaupt antreten zu dürfen!). Jetzt haben wir es geschafft: Mit 2 Stadträtinnen wird die JU im künftigen Stadtrat vertreten sein. Wir werden das Sprachrohr der jungen Generation in der Stadt sein und freuen uns auf die Zeit, die vor uns liegt! /Max
